HOPE Cape Town

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Wir schenken der Hoffnung ein Zuhause!

Der HI-Virus als globale Bedrohung wird stets in den Schatten neuer, bewegender Ereignisse gedrängt. Armut verursacht keine HIV-Infektion, ist jedoch sehr oft damit verbunden. Die daraus entstehenden Herausforderungen bleiben eine große Gefahr für die betroffenen Kinder und deren Familien. Tuberkulose, eine weitere Infektionskrankheit, ist ein gefährlicher Begleiter im Alltag dieser Menschen geworden. Das Bakterium überträgt sich leicht über die Luft und stellt inzwischen die häufigste Todesursache in Südafrika dar.

icon  weltweit höchste Verbreitungsrate in Südafrika
icon  weltweit sind 36,9 Mio. Menschen HIV-infiziert
icon  davon leben 7,2 Mio. Menschen in Südafrika
icon  darunter ca. 340.000 Kinder und Jugendliche
icon  1 von 5 südafrikanischen Frauen im gebärfähigen Alter ist HIV-positiv
icon  jährlich werden 29 100 infizierte Kinder geboren
icon  ca. 739 Neuinfizierte und 300 AIDS-Todesfälle täglich
icon  mehr als 1,3 Millionen AIDS-Waisen leben in Südafrika
icon  Brennpunkt sind die Townships der Region Cape Town
icon  dort leben 13 Mio. Menschen
icon das ist fast jeder Vierte in Südafrika

HOPE Cape Town ist bestrebt, die Lebensqualität von Kindern und Familien, die von HIV, sozialen Herausforderungen und den damit verbundenen schwierigen Lebensumständen betroffen sind, zu verbessern. Um dieses Potential zu erreichen, wird die Sicherung der medizinischen Hilfe und einer intensiven, sozialen Betreuung der Patienten fokussiert. Dafür wurden Projekte entwickelt und Maßnahmen eingeleitet, die stets verbessert und ausgebaut werden.

HOPE Cape Town ist eine registrierte Hilfsorganisation in der Provinz Western Cape in Südafrika. Seit 19 Jahren betreut und unterstützt HOPE Cape Town Kinder und deren Familien, die von Armut, sozialen Ungerechtigkeiten, HIV/AIDS und verwandten Krankheiten und den damit verbundenen Herausforderungen betroffen sind.
HOPE Cape Town arbeitet in 15 Townships rund um Kapstadt im Bereich Gesundheit und Armutsbekämpfung, auf den Kinderstationen und den Entbindungsstationen des Tygerberg Hospital in den Bereichen HIV, TB und frühkindliche Entwicklung. Dabei kooperiert die Organisation mit lokalen und internationalen Einrichtungen, Hilfsorganisationen und Universitäten. 18 Gesundheitsarbeiter, eine Sozialarbeiterin, eine Ergotherapeutin und 2 Ärztinnen arbeiten in den Townships von Kapstadt gemeinsam mit einem Support-Team im Tygerberg Kinderkrankenhaus, um diesen Kindern und ihren Familien Hoffnung und eine ganzheitliche Betreuung geben zu können. Eine Mitarbeiterin wird gerade zur Sozialarbeiter-Helferin ausgebildet. Neue Projekte betreffen den Bereich der frühkindlichen Betreuung von HIV-negativen Kindern, die von positiven Müttern geboren wurden und besonderer Förderung bedürfen. Außerdem sind im letzten Jahr Projekte zur nachschulischen Betreuung von Kindern und Jugendgruppen mit speziellem Fokus entstanden.

HOPE Cape Town wird vollständig durch private Sponsoren, Stiftungen und Unternehmen finanziert. Einer der größten Einzelspender ist die HOPE-Gala Dresden, die in 14 Jahren über 1,7 Millionen Euro eingeworben hat. Sie fließen in die Finanzierung der Ärzte, die Aus- und Weiterbildung von Gesundheitsarbeitern sowie in die Arbeit von Sozialarbeitern und Ärzten und stärken so die Selbsthilfe vor Ort. Die HOPE-Gala Dresden sichert so die kontinuierliche Betreuung der Kinder in den Townships. Die Benefizgala trägt auch dazu bei, dass die Themen HIV und AIDS stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken.

Geschichte

Stefan-Hippler-Monika-Esser

1999
Stefan Hippler (deutscher Pfarrer) und Dr. Monika Esser (Direktorin der Immunologie des Tygerberg Krankenhauses) suchen nach einer Lösung für die
Behandlung und Betreuung von HIV-positiven Kindern.

 

Gruendung-HOPE-Cape-Town

2001
HOPE Cape Town wird als gemeinnützige Hilfsorganisation gegründet und eingetragen. Das Büro befindet sich im Tygerberg Hospital. Mit der Projektgründung wird die Ithemba Station, die erste Station für Infektions-krankheiten im Tygerberg Krankenhauses, eröffnet, um sich der intensiven Behandlung von HIV-positiven Kindern zu widmen.

Vorlage-normale-Bilder

2003
Nach dem ersten Besuch und der Trauung von Katrin und Andreas Mönch (Saxonia Systems AG) durch Rev. Stefan Hippler in Kapstadt, wurde Viola Klein (Saxonia Systems Holding und Initiatorin der HOPE-Gala) auf das Projekt aufmerksam.

 Viola-Stefan-Hippler 

2006
Die südafrikanische Stiftung HOPE Cape Town Trust wird offiziell gegründet. Im gleichen Jahr fand die Premiere der HOPE-Gala in Dresden statt. Sie gilt bis heute als größter Einzelspender Deutschlands.

 Gesundheitsmitarbeiter 

2007
Die Provinz Western Cape führt die kostenlose Versorgung mit antiretroviralen Medikamenten für alle betroffenen Patienten ein. Im selben Jahr wurde die HOPE Kapstadt Stiftung als Treuhandstiftung der Deutschen AIDS-Stiftung in Bonn gegründet. Ziel ist die Aktivierung und Mobilisierung zusätzlicher Hilfen für Aidskranke Menschen in Südafrika.

Andreas-und-Katrin-Mönch     

Heute
HOPE Cape Town setzt sich durch den Zugang zu Bildung, Behandlung und nachhaltiger Unterstützung in Zusammenarbeit mit den bestehenden Gesundheitsstrukturen der Provinz, Gemeindeorganisationen und anderen NPO‘s für den Kampf gegen HIV/AIDS ein.